Digital Girl

Im Sommer 2021 habe ich coronabedingt mein Atelier und meine Galerie NausikaART in Lübeck aufgeben müssen. Sämtliche Malsachen sind wegen Platzmangels in Kisten verpackt in den Keller gewandert und warten auf ein neues Zuhause. Da die Kreativität aber irgendwo hin muss, habe ich mir ein iPad nebst Apple Pencil geleistet und probiere mich nun in der ars digitalis aus. Festgestellt habe ich sehr schnell, dass es hier ein Phänomen gibt, parallel zu Van Goghs Erkenntnis, dass der Maler sich an den Farben seiner Palette orientieren muss. Als Digital Girl versuche ich also nicht, das, was ich sonst auf Papier oder Leinwand tue, zu reproduzieren, sondern ich lasse mich von den Möglichkeiten leiten, die mir die Software zur Verfügung stellt. Das ist spannend, lehrreich und macht Spaß. Eine kleine Galerie, die nach und nach ergänzt wird, finden Sie hier.


Der neue Roman von Werner Klockow

"Von welchem Plan bin ich ein Teil des Teils, dachte Jerome.

Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht."

Werner Klockow

Jerome

Roman

Verlag Books on Demand GmbH

256 Seiten

ISBN: 9783754340103

 

Jerome ist die unglaubliche Geschichte einer dysfunktionalen Familie inmitten eines höchst undurchsichtigen Umfelds. Ein Feuerwerk aus aberwitzigen Begebenheiten, erzählt in rasanten Shortcuts, phantasievoll, schräg, spannend.

 

Hieronymus Prinz hat das Missgeschick, bereits seit seiner Geburt namentlich auf einer Grabinschrift zu stehen, weil man ihn nach seinem 1945 in Ostpreußen verschollenen Onkel getauft hat. Er benennt sich um in Jerome, verlässt die Familie, und wird Lokalredakteur bei einem Provinzblatt. Doch eines Tages kauft er im Supermarkt ein Pfund Kaffee für mehr Geld, als er ausgeben wollte, wird danach von einem roten Auto angefahren und von einer schönen jungen Frau, die sich Irmela nennt, entführt. Was er nicht weiß, ist, dass sein Rucksack einen Mikrochip enthält, der, sobald er auf den Gegenchip in seiner Kaffeepackung trifft, den Untergang des Weltwirtschaftssystems verursachen wird. Unversehens gerät Jerome zwischen die Fronten verfeindeter Agentenorganisationen. Da gibt es die Organisation H von ehemaligen Nazigrößen, die von Paraguay aus operiert. Da gibt es aber auch die Organisation Counter-H, finanziert von Jeff Bezos. Da gibt es die 1940 gebaute Luxusyacht Martin B., die mit Atomantrieb fährt. Von diesem Geisterschiff aus zieht der hundertelfjährige Onkel Hiero die Fäden. Und dann gibt es noch die alte Kompaktkassette, besprochen von einer Wahrsagerin aus Königswinter, die – vielleicht – alle Rätsel löst …

 

Jerome ist erhältlich bei Books on Demand, im stationären Buchhandel sowie auf allen gängigen Online-Plattformen (amazonThalia,Hugendubel etc.). Jerome kostet 12 Euro und ist auch als e-Book erhältlich.


Rezension

 

Ab und zu lektoriere ich Romane von vielversprechenden Autor:innen, um sie dann bei Books on Demand zu veröffentlichen. Darunter auch der Roman "Trotzdem schade, dass die Jugend vorbei ist" von Werner Klockow. Eine mit lakonischem Witz erzählte Coming-of-Age-Geschichte, der Roman einer wilden und gleichzeitig melancholischen Generation, deren Väter das Grauen des Zweiten Weltkriegs erlebt und in sich eingeschlossen haben.

 

Zu "Trotzdem schade, dass die Jugend vorbei ist" erschien nun eine umfangreiche Rezension plus Autorenporträt in der von Christoph Motog herausgegebenen, anspruchsvollen monatlichen Beilage "Blicker" der Lippstädter Tageszeitung "Der Patriot".

 

Laden Sie sich die PDF-Datei der Rezension herunter (siehe unten) oder klicken Sie auf folgenden Link, um zum kostenlosen e-Paper des Blicker zu gelangen: Rezension "Trotzdem schade, dass die Jugend vorbei ist"

 

Alle von mir lektorierten Romane haben eine ISBN-Nummer und sind im stationären wie auch im online-Buchhandel als Print- und als E-Book erhältlich.

 

Weitere Infos finden Sie auf meiner Webseite in der Rubrik "Aus dem Lektorat".

Download
Rezension zu: Werner Klockow: "Trotzdem schade, dass die Jugend vorbei ist". Roman.
Mit freundlicher Genehmigung des Verlags "Der Patriot", Lippstadt, 2021
Rezension Blicker März 2021.pdf
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